Lesegottesdienst am 24.Januar | 3.Sonntag nach Epiphanias | Pastorin von Gehren

Lesegottesdienst mit Musik zum Anhören


“Unkonventionell menschlich
– Wie eine Geschichte zum Guten kommt”

 

 

Musik zum Anfang
„Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser“ (Psalm 42)
(Klavier: Euna Kwon, Gesang: Hojoon Lee)

Gebet mit Psalm 42
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.

Durstig sind wir, Gott!
Schon so lange.
Lebensdurstig.
Durstig nach einander.
Nach Perspektive.
Nach Erleichterung.
Nach Veränderung.
Vielleicht täte es manchmal gut,
würden wir unsere Seele schreien lassen, Gott!
Zu dir!

Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht,
weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?

Ja, wo bist du nun, Gott?
Wie können sie dich erkennen?
Bei denen, die allein in ihren Wohnzimmern sitzen?
Bei denen, die erschöpft sind an den Krankenbetten?
Bei denen, denen alles weggeschwemmt ist?
Bei denen, die ertrinken an ihren Tränen?
Wir bitten dich:

Die Not in der Tiefe der Herzen,
nimm sie an, Gott!

Was betrübst du dich meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Hoffe auf Gott, denn ich werde ihm wieder danken,
dass er mein Antlitz befreit, meinem Gott.

Ja, Gott. Das kennen wir auch:
Wieder danken können.
Den Kopf heben, wie von allein.
Den Moment mögen
und der Zukunft trauen!
Bist du es Gott, der das macht?
Der uns dahin zurückbringt?
Auf dich wollen wir vertrauen.
Gib uns Ruhe, in die Tiefe unserer Seele. Amen

Predigttext
Ruth 1,1-19a

Predigt
In einer Zeit höchster Gefährdung erweisen sich zwei Frauen als mutig, kreativ und zutiefst menschlich. Über Grenzen und Konventionen hinweg schließen sie einen Bund. Unkonventionell menschlich!
Und so geht ihre Geschichte gut aus…. Predigt hier lesen

Musik
Klaviersolo „Zehntausend Gründe“ aus dem Album „Feiert Jesus!“
(Klavier: Euna Kwon)


Fürbitten
(Wochengebet der VELKD)

Du Gott der Völker,
du bist das Licht und das Leben.
Du bringst die Hoffnung und der Frieden.
Höre uns.

Du Gott der Völker,
in allen Nationen leiden die Menschen,
suchen Schutz vor Ansteckung,
sehnen sich nach Heilung,
trauern um ihre Toten.
Du bist das Leben.
Du kannst heilen und trösten.
Höre uns.

Du Gott der Armen,
in der Kälte leiden die Schwachen,
frieren ohne Obdach,
suchen nach Essbarem,
verlieren die Hoffnung.
Du bist das Leben.
Du kannst retten und beschirmen.
Höre uns.

Du Gott des Friedens,
überall hoffen die Menschen deiner Gnade,
sie leben mit den Wunden der Vergangenheit,
reichen die Hände zur Versöhnung,
bauen Brücken.
Du bist das Leben.
Du bist der Friede.
Höre uns.

Verwandle uns.
Mache uns zu Menschen des Friedens
durch Jesus Christus.
Er ist das Licht in unserer Dunkelheit
und unsere Hoffnung – heute und alle Tage.

Amen.

Vater unser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen

Lied zum Mitsingen
Wo die Liebe wohnt – Ubi caritas
(Trompete: Alexander Meyer-Alber)


Wo die Liebe wohnt,

und Güte,

wo die Liebe wohnt,

da ist unser Gott.

 

 

 

 

 

 

Segen
Gott segne dich und behüte dich.
Gott lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden. Amen

Musik zum Schluss
“Von guten Mächten wunderbar geborgen” | Text: Dietrich Bonhoeffer | Melodie: Siegfried Fietz
(Klavier: Euna Kwon | Gesang: Hojoon Lee)

 

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