Gemeindeentwicklungsprozess_aktuelle Informationen

unter dieser Rubrik werden Sie in loser Reihenfolge aus dem Kirchengemeinderat (KGR) über die Fortschritte des sog. Gemeindeentwicklungsprozesses informiert.

Eine Gemeinde – drei Kirchen: Wie feiert Trinitatis?

Im Rahmen des Gemeindeentwicklungsprozesses hat sich der Kirchengemeinderat mit der Frage beschäftigt, wie und wie oft Gottesdienste in der Trinitatisgemeinde gefeiert werden sollen. Einerseits wünschen sich Gemeindemitglieder, dass in der nahe- liegenden Kirche ihres Bezirks – Weinberg, Stephanus und Maria-Magdalenen – möglichst regelmäßig Gottesdienst stattfindet. Anderen ist wichtig, dass die Trinitatisgemeinde zusammenfindet, indem sie gemeinsame Gottesdienste feiert.
Eine weitere Frage betrifft die Gestaltung. Manche wünschen sich agendarische Gottesdienste in vertrauten Formen, die einen besinnlichen Charakter haben und in denen eher Choräle gesungen werden. Andere mögen Gottesdienste mit Erlebnischarakter, an denen Menschen unterschiedlichen Alters mitwirken und die eher von christlicher Popularmusik geprägt sind.
Der Kirchengemeinderat strebt eine Lösung an, die die Vielfalt kirchlichen Lebens widerspiegelt und dem Pfarrteam Raum lässt, neue Konzepte zu erproben und zu etablieren.
Um den unterschiedlichen Erwartungen gerecht zu werden, ist geplant, ab Juni an jedem Sonntag zwei Gottesdienste in der Gemeinde anzubieten. Dies gilt immer dann, wenn nicht aus „gutem Grund“ ein zentraler Gottesdienst für die gesamte Gemeinde veranstaltet wird.
Dieser „gute Grund“ kann ein Fest oder ein wichtiger Feiertag sein: z.B. das Gemeindefest (s. S. 4+5), eine nachfolgende Gemeindeversammlung, der Ewigkeitssonntag oder die neue Themenreihe im Sommer (s. S. 9).
Die Kirchen rotieren, so dass ein möglichst gleichmäßiges Muster entsteht. Wann in den einzelnen Kirchen Gottesdienste stattfinden, wann Abendmahl oder Kirchenkaffee geplant ist, entnehmen Sie bitte den Gottesdienstplänen.
Während der Schulzeiten findet am ersten Sonntag im Monat regelmäßig ein Kinder- und Familiengottesdienst statt. Außerdem gibt es zahlreiche weitere Gottesdienste, z.B. mit den evangelischen KiTas vor Ort, den Schulen, im Waldhof, im Lisa- Hansen-Haus oder auf Freizeiten.
Auf der nächsten Gemeindeversammlung (25.August, Gemeindehaus Stephanuskirche) stellen wir Ihnen das Konzept und den daraus resultierenden Plan bis zum Ende des Kirchenjahres vor und diskutieren gerne mit Ihnen darüber.
Tilman Lautzas, Anke Flechsig (für den Arbeitskreis GEP)

vorhergehende Beiträge: 
Ein erster Schritt wurde mit einem Klausurwochenende des KGR getan.

Gemeindeentwicklungsprozess (GEP) Klausur des KGR als Auftakt
Dieser wurde bereits im März 2018 beschlossen – den eigentlichen Auftakt bildete eine Klausurtagung im November 2018. Unter qualifizierter Anleitung eines Gemeindeberaters und Supervisors hat der KGR erste Schritte zur Teambildung unternommen.
Der Vorstand der Gemeinde ist zu 2/3 ehrenamtlich besetzt. Die Mitglieder haben unterschiedliche Hintergründe und sind teilweise erst seit kurzer Zeit dabei. Auch das Pfarrteam ist neu.
Der erste Abend stand daher ganz unter dem Zeichen, sich persönlich besser kennen und verstehen zu lernen.
In zwei Workshops ging es anschließend um die Fragen:
Was motiviert uns zur Mitarbeit und wie stellen wir uns die Gemeindearbeit in Trinitatis vor?
Zukunftsweisende Ideen wurden gesammelt und bewährte Formate wie „Himmlisch Kochen“ sofort wiederbelebt.
Dabei wurde deutlich, dass der GEP sich an den Bedürfnissen einer weit gefächerten Gemeinde, aber auch an den Möglichkeiten der drei Kirchen mit ihren Räumlichkeiten orientieren muss.
Eine weitere Frage betraf das Konfliktfeld Gottesdienste.
Es gibt hierbei berechtigte Bedürfnisse und Interessen der Gemeindemitglieder in den Bezirken und der Gesamt- gemeinde. Hier ist eine grundsätzliche Entscheidung nicht so schnell zu erwarten. Ziele und Vorstellungen der verschiedenen Akteure müssen zunächst näher definiert und miteinander abgestimmt werden. Der GEP wird auch im laufenden Jahr mit großem Engagement fortgesetzt werden. Ein weiteres Klausurwochenende ist für Ende September geplant. Bis dahin wird es jedoch zahlreiche weitere Arbeitstreffen und im Verlauf des weiteren Prozesses natürlich auch offene Beteiligungsformen für die ganze Gemeinde geben. Darauf freuen wir uns.

Pastor Tilman Lautzas

 

Unsere Gemeinde hat in den vergangenen 1,5  Jahren viele Veränderungen durchlaufen: Pastoren gingen in den Ruhestand oder suchten neue Wirkungskreise, die Besetzung der offenen Stellen nahm einige Zeit in Anspruch. In dieser Zeit halfen uns einige Vertretungs-Pastorinnen und -Pastoren über die Runden. Doch nun ist es endlich geschafft: das neue Pastoren-Quartett ist komplett, ab 01.01.2019 werden wieder 2 Pastorinnen und 2 Pastoren fest in unserer Gemeinde Dienst tun. Wird nun alles wieder wie früher, nur mit anderen Gesichtern? Vermutlich nicht. Wir würden viele Chancen verspielen, wenn wir einfach weitermachten, was vorher, wenn wir ehrlich sind, auch nicht immer reibungslos funktioniert hat. Unsere neuen Pastorinnen und Pastoren bringen vielfältige Erfahrungen aus ihren bisherigen Diensten mit und sie haben neue Ideen für unsere Gemeinde. Gleichzeitig hat auch die Gemeinde Wünsche und Erwartungen an ihre neuen Pastores. Und wahrscheinlich haben einige in der Gemeinde auch Wünsche und Erwartungen, die nicht zu den Wünschen und Erwartungen anderer in der Gemeinde passen. Was tun? Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, einen sogenannten Gemeindeentwicklungsprozess zu starten. Hier wird es im ersten Schritt erst einmal darum gehen, zu einem guten Team zu werden, sich besser kennen zu lernen und die Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse aller Teammitglieder möglichst gut in Einklang zu bringen. Wie wollen wir miteinander arbeiten? Welche Schwerpunkte wollen wir legen? Wer ist eigentlich „die Gemeinde“? Fragen über Fragen! Wir bitten um Verständnis, dass dieser Prozess Zeit kosten wird. Start ist ein Klausur-Wochenende des Kirchengemeinderates Anfang November. Uns allen ist bewusst, dass dies der Anfang eines langen Prozesses sein wird. In diesen Prozess wollen wir die Gemeinde in allen Schritten so eng wie möglich einbinden. Wir halten Sie daher natürlich auf dem Laufenden und werden Ihnen weiterhin detailliert berichten.

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