Bericht über die Zukunftswerkstatt / Fortsetzung am 29.07. – 17h / Gemeindesaal MM

Bericht über die Zukunftswerkstatt / Fortsetzung am 29.07. – 17h / Gemeindesaal MM

Unsere Gemeinde hatte im Gemeindebrief Ende letzten Jahres eingeladen, die Arbeit in unserer Gemeinde mitzugestalten. Dazu hat es an zwei Samstagen eine „Zukunftswerkstatt“ gegeben.

Am 18. Januar 2020 sind wir mit 10 Beteiligten gestartet. Das war leider eine geringere Anzahl, als wir uns erwünscht hatten.

Zunächst ging es darum, was sich die Teilnehmenden für unsere Gemeinde wünschen. In einem weiteren Schritt wurden Prioritäten gewählt, so dass, um arbeitsfähig zu bleiben, zwei Themen ausgesucht wurden.

Das erste Thema lautete: In jeder Kirche sollte sonntags ein Gottesdienst / eine Andacht stattfinden. In dieser Gruppe wurde diskutiert und Ideen gesammelt, wie das umgesetzt werden könnte, ohne die Pastoren zeitlich zusätzlich zu belasten. Außerdem gibt es einen Beschluss des Kirchengemeinderates, dass sonntags 2 Gottesdienste in unserer Gemeinde gefeiert werden und dass nur an besonderen Tagen ein zentraler Gottesdienst stattfindet. Dieser Beschluss musste bei den Ideen mit in die Überlegungen aufgenommen werden.

Die zweite Gruppe befasste sich mit dem Thema: Gemeinde soll sich kennen und bekannt sein – Begegnung schaffen. Auch hier wurde lebhaft besprochen, wie man das für unsere große Gemeinde erreichen kann, z.B. mit Aktionen, neuen „Räumen“ oder dass es mehr inhaltlichen Austausch gibt.

Beide Ergebnisse wurden kurz im Plenum vorgestellt. Bis zum nächsten Treffen gab es eine Pause, um alles noch zu überdenken, um dann am 7. März 2020 diese Ideen weiter zu verfolgen. Bei diesem 2. Treffen ging es um die konkrete Umsetzung der Projekte für unsere Gemeinde. Da nur 6 Teilnehmende kamen, mussten wir uns auf ein Thema beschränken, damit es wirklich realisierbar ist. Gewählt wurde das zweite Thema, so dass wir uns damit befasst haben. Dazu gab es ein Arbeitsblatt mit konkreten Fragen, damit das Projekt realisierbar ist und in unserer Gemeinde starten kann.

Lebhaft diskutiert wurde der Wunsch, in jeder unserer 3 Kirchen 1x im Monat Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst anzubieten. Was ist da denkbar oder realisierbar? Wie viele ehrenamtliche Helfer*Innen sind dazu nötig?

In der Weinbergkirche gibt es ja bereits die Tradition des monatlichen Kirchenkaffees. Das könnte unterstützt werden, und für die anderen Kirchen müsste ein neues Team gebildet werden.

Als Ergebnis stellten wir fest: der zeitliche Rahmen sollte relativ kurz gehalten werden, es muss sich um ein „kleines“ Angebot in der jeweiligen Kirche handeln, damit einerseits die Gottesdienstbesucher*innen noch zum Kaffee/Tee bleiben, aber auch das baldige Mittagessen im Blick bleibt. Außerdem würde es für das ehrenamtliche Team auch weniger Aufwand bedeuten. Wichtig ist außerdem, die Erfahrung z.B. von J. Mutsch oder L. Schmock mit einzubeziehen.

Dann kam noch sie Idee auf, ob man diesem Format nicht einen ganz anderen Namen gibt. Genannt wurden: Klönkirche, Kirchenklönen, Kirchenklönschnack oder after church break. Die Idee ist, die Namenssuche als Wettbewerb im Gemeindebrief zu veröffentlichen.

Leider sind unsere Pläne durch die Pandemie durchkreuzt worden, darum lade ich am Dienstag, 29.07.2020 alle Interessierten um 17.00 Uhr in den Saal der Maria-Magdalenen-Kirche ein, um zu beratschlagen, was wir in Zukunft in unserer Gemeinde anbieten können. Ich hoffe auf viele kreative Ideen.

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung unter der Telefonnummer: 0431 260 99 460.
Ihre Karen Ulke

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