Schuljahresanfang – Schuljahresende, Zeit für Entscheidungen / ein Beitrag unseres Gemeindesgliedes Johann Wackernagel

Schuljahresanfang – Schuljahresende
Zeit für Entscheidungen

Das Recht zu entscheiden ist ein elementares Freiheitsrecht. Der Mensch erwirbt dieses Recht in vollem Umfang und mit allen Auswirkungen allerdings erst mit Erreichen der Volljährigkeit, weil damit zugleich die volle Verantwortlichkeit für sein Tun verbunden ist.
Von großer Tragweite sind Entscheidungen, die die Zukunft junger Menschen betreffen: Bei der Einschulung und gegen Ende des vierten Grundschuljahres entscheiden die Eltern über den schulischen Werdegang ihrer Kinder in der Hoffnung, alles richtig gemacht zu haben. Da bietet der Einschulungs-Gottesdienst  Zuversicht und Gottes Segen für Eltern und Kind.
Auf den weiterführenden Schulen stellt sich den Schulabgängern die Frage, wie es weitergehen soll. Sollen sie eine berufspraktische Ausbildung beginnen oder ein Studium oder durch Reisen, Praktika oder Auslandsaufenthalte noch etwas Bedenkzeit gewinnen? Der Übergang in das Berufsleben stellt die jungen Menschen vor die bis dahin wichtigste Entscheidung ihres Lebens. Hier kann man ihnen nur wünschen, dass sie einen Weg finden, der ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht, damit sie mit Freude beginnen.
Es kann sich aber ergeben, dass der eingeschlagene Weg nicht zum gewünschten Ziel führt. Doch so mancher hat nach der Enttäuschung feststellen dürfen, dass er eine „zweite Chance“ hat. Unser Bildungssystem, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft bieten dafür eine Fülle von Möglichkeiten.
Auch sonst  treffen wir ständig Entscheidungen, häufig ohne uns dessen bewusst zu sein. Selbst der alltägliche Kauf von Konsumgütern wie Lebensmitteln oder Kleidung hat Auswirkungen. Ob wir Discounterware oder fair erzeugte und fair gehandelte Produkte kaufen, in jedem Fall treffen die Auswirkungen letztlich auch den Hersteller.
Und immer wieder sind unserer Entscheidungsfreiheit Grenzen gesetzt: nicht nur tatsächliche, z.B. finanzielle und rechtliche.
Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines Nächsten beginnt. Dies zu achten, dabei hilft das Gebot der Nächstenliebe.
Johann Wackernagel

Wir über uns

Zur Trinitatisgemeinde Kiel gehören die
drei Kirchen: Maria-Magdalenen-Kirche, Stephanuskirche, die Weinbergkirche und drei Gemeindezentren, die im Januar 2002 fusionierten. Die Gemeinde umfasst die etwa 8.500 evangelisch-lutherischen Christ_innen der Stadtteile Elmschenhagen, Kroog, Wellsee und Rönne. Wir konnten seit der Fusion viele Jahre Erfahrungen sammeln, aber noch immer sind wir neugierig und offen für Anregungen. Deswegen sind wir angewiesen auf kritisch-solidarische Rückmeldung sowie auf normale und verrückte Ideen, mit denen unser Gemeindeleben bereichert werden kann.

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