Neues aus der Landessynode

Das Personalplanungsförderungsgesetz

2015 waren die Pfarrstellen in Altholstein noch optimal besetzt. Zukünftig können aber durch Pensionierungen und fehlenden Nachwuchs die Gemeinden nicht mehr in gleicher Weise versorgt werden. Wir können für unsere Gemeinde sehr froh sein, dass wir gerade noch alle vier Pfarrstellen ganz besetzen konnten! In anderen Gemeinden stehen schon in Kürze Pensionierungen von Pastor*innen an, so dass es zu großen Ungleichheiten kommen kann. Dann muss der Mangel durch Umverteilungen verwaltet werden. Das kann auch uns treffen!
Vom 28. Februar bis zum 2. März tagte die Landessynode der Nordkirche, in der u.a. das „Personalplanungsförderungs- gesetz“ verabschiedet wurde. Es soll den Rahmen bieten, den auf uns zukommenden „Pastor*innen-Mangel“ einigermaßen gerecht und solidarisch zu bewältigen.
Ich sehe das Gesetz als Ansporn für alle Verantwortlichen und auch für die Gemeindeglieder, sich damit auseinander- zusetzen, wie für sie die Zukunft der Kirche und ihrer Gemeinde aussehen soll.
Jede Veränderung gibt den Anstoß zu überdenken, ob wirklich alles gut läuft und genau hinzusehen, wo Neues Platz bekommen muss. Fragen aus der Landessynode dazu sind: „Wollen wir mehr in die Gesellschaft hineinwirken, müssen wir mehr für die und mit der Jugend machen, sind uns vielleicht einige Zukunftsthemen so wichtig, dass wir dazu Ausschüsse einrichten oder Arbeitsgruppen installieren wollen, die von vielen Ehrenamtlichen mitgetragen werden?“
Bei uns wird ja schon an einem Gemeinde-Entwicklungsplan gearbeitet. Da würde es gut passen, wenn wir in einem intensiven Dialog zwischen dem Kirchengemeinderat, den Pastores, weiteren Haupt- und Ehrenamtlichen und allen interessierten Gemeindemitgliedern uns Gedanken machen, wohin wir wollen und ggf. Neues gemeinsam ausprobieren.
Also lassen Sie uns die Zukunft als Chance für ein neues Mit- und Füreinander in der Kirchengemeinde und in der Gesellschaft ansehen und sie aktiv angehen!
Brigitte Varchmin, Mitglied der Landessynode

Wir über uns

Zur Trinitatisgemeinde Kiel gehören die
drei Kirchen: Maria-Magdalenen-Kirche, Stephanuskirche, die Weinbergkirche und drei Gemeindezentren, die im Januar 2002 fusionierten. Die Gemeinde umfasst die etwa 8.500 evangelisch-lutherischen Christ_innen der Stadtteile Elmschenhagen, Kroog, Wellsee und Rönne. Wir konnten seit der Fusion viele Jahre Erfahrungen sammeln, aber noch immer sind wir neugierig und offen für Anregungen. Deswegen sind wir angewiesen auf kritisch-solidarische Rückmeldung sowie auf normale und verrückte Ideen, mit denen unser Gemeindeleben bereichert werden kann.

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Kontakt Kirchenbüro

Hauptbüro an der Maria-Magdalenen-Kirche
Christine Kreß-Lindenberg
Im Dorfe 1
24146 Kiel
Tel 0431-78 64 00